Liebe Leute, aufgepasst!


Wir wissen genau, dass Ihr unser Festival alljährlich mit Eurer Aufmerksamkeit auszeichnet, allerdings können wir nun gemeinsam mit Euch einen internationalen Preis gewinnen. Wir brauchen Eure Hilfe! Wir sind bei den European Festival Awards nominiert und brauchen Eure Stimme, um zu gewinnen. Also, nicht lange warten, denn die Aktion läuft nur noch bis zum 10. Dezember 2009: Geht hier hin und wählt uns in der Kategorie "Best Small Festival" in Europa. Geht sehr einfach und schnell und mit etwas Glück gewinnen wir gemeinsam diesen Preis.



Termin & Vorverkauf Haldern Pop Festival 2010


Aufgrund der großen Nachfrage vorweg schon mal die Termine für den Vorverkaufsstart und das Festival: Das 27. Haldern Pop Festival 2010 findet vom 12.-14.08.2010 in Rees-Haldern am Niederrhein statt.

Die auf 2.000 Stück limitierten Frühbuchertickets für das 27. Haldern Pop Festival 2010 kosten ab dem 1.November 66 Euro (inkl. VVK-Gebühren) und sind exklusiv in unserem Onlineshop auf www.haldern-pop.de erhältlich. Ab dem ersten 1. Januar 2010 sind die Tickets dann für 74,80 Euro (inkl. VVK-Gebühren) erhältlich.

Zeitgleich zum Vorverkaufsstart am 1. November 2009 setzen wir unsere Partnerschaft mit den Aktions- und Medienkünstlern SpringerParker fort und begleiten sie ab dem ersten November auf der Reise ins ferne Norwegen und weiter zu den Orten, an denen uns die Natur das "Klima im Wandel der Zeit" veranschaulicht.

Ihre erste Station führt sie in das Haugar Art Museum Tønsberg, wo sie am 4. November exklusiv eine erste Preview Performance ihres Stückes spielen. Von hier aus starten sie in entlegene Regionen hinter dem Polarkreis. Für dieses Projekt "MEMORIA NORWAY" in Kooperation mit dem Land Norwegen und dem Goethe-Institut Oslo stehen wir Pate und versorgen Eure Aufmerksamkeit mit Informationen aus erster Hand via einem verlinkten Logbuch dieser Expedition. "Klima im Wandel der Zeit" resümiert nicht nur den Aggregatzustand unserer Erde, sondern auch seine kleinteiligen Verschiebungen und Veränderungen in unserem gesellschaftlichen Befinden. Schmilzt die Scholle, ertrinkt die Knolle ... SpringerParker dokumentieren, transformieren, instrumentieren und vor allem konvertieren für ein gespanntes Publikum. Als Unterstützung von SpringerParker spenden wir 2 Euro je verkauftem Ticket für Haldern 2010 zugunsten ihres Kunstprojektes.

http://www.memoria-norway.com

Pünktlich zum Vorverkaufsstart werden auch die ersten bearbeiteten Zeltkonzerte vom Haldern Pop Festival 2009 auf unsere Haldern Pop Television-Seite (www.haldern-pop.tv) hochgeladen und ergänzen Schritt für Schritt das kurzweilige Online-Angebot, bis es dann richtig still und Weihnachten wird.


„Haldern Pop Televisions“ geht ans Netz
Haldern Pop Festival launcht internationale Online-Video-Plattform

Die alljährliche Wehmut nach dem Haldern Pop Festival hat ein Ende. Pünktlich zum diesjährigen Festival vom 13. bis 15. August wir gemeinsam mit den Videokünstlern SpringerParker „Haldern Pop Televisions“ an den Start. Die vom Festival kuratierte Online-Video-Plattform liefert den Fans ganzjährig und kostenlos Haldern Pop frei Haus.

Europas authentischstes Musikfestival, seit 1984 im nordwestdeutschen Haldern am Niederrhein beheimatet, bekommt einen Ableger im Internet. Unter dem Motto „Four Seasons on One Site“ präsentiert Haldern Pop Televisions ab sofort ein kontinuierlich wachsendes Video-Programm. Mit der Musikplattform wollen wir eine dauerhafte „Bühne im Netz“ bauen, auf der wir die von uns präsentierten Künstler einem internationalen Publikum vorstellen.

Neben Mitschnitten von Festivalauftritten gibt es eigens produzierte Sessions, Features und Künstlergespräche mit Musikern aus aller Herren Länder.

Haldern Pop Televisions / die vier Programm-Segmente:

• LIVE
Live-Mitschnitte der im Haldern Pop Kontext auftretenden Künstler (Haldern Pop Festival, Haldern Pop Clubtour, Haldern Pop Bar).

• SESSIONS
Eigens produzierte, in Studios und außergewöhnlichen Venues live aufgenommene Musikvideos. Im Fokus stehen hier neben Bands, die bereits einen hohen Bekanntheitsgrad haben, vor allem auch talentierte und vielversprechende Nachwuchskünstler, die noch kein Label haben. Durch gemeinsame Sessions unterschiedlicher Bands und Künstler sollen einzigartige Dokumente entstehen.

• STORIES
Hier werden in ca. 10-minütigen Videos musikalische Städteportraits gezeigt, dazu gibt es Kurzfilme und Special Features, die außerhalb des Studios aufgenommen werden.

• TALKS
In privaten Gesprächen erzählen Musiker aus ihrem Leben, ihre Geschichte, was sie bewegt und antreibt, und private Anekdoten.

http://www.haldern-pop.tv


Haldern Pop präsentiert
The Great Escape Festival 2009



The Great Escape Festival geht in die vierte Runde und ein Restkontingent an Festival- & Conference-Pässen liegen noch am Kassenhäuschen.

The Great Escape Festival ist die Essenz an zeitgenössischer Musik, welche aus den weltweiten Festivals wie SXSW, Eurosonic, By:Larm, M for Montreal, Canadian Musik Week, Pop Montreal, usw ... heraus "raffiniert" wurde. Überhaupt hat man den Eindruck, dass hier im kleinen Seebad Brighton unweit der Metropole London die Dinge entspannter und fröhlicher gesehen werden.

Hier findet man alle, die in der Woche keine Mails beantworten oder telefonisch immer auf der anderen Leitung unterwegs sind. Brighton ist möglich und das Schlüsselloch der relevanten Popmusik von morgen.

Weitere Information zum Great Escape findet Ihr unter www.escapegreat.com.

Wir sehen uns in Brighton!

Haldern Pop Clubtour 2009
Alle guten Dinge sind drei

In Kooperation mit Neuland-Concerts und dem Rolling Stone

Als Vorgeschmack auf das 26. Haldern Pop Festival geht das niederrheinische Festival vom 13. - 19. April wieder auf Tour. Im Gepäck Marching Band, Hjaltalín und Wildbirds & Peacedrums – alle drei skandinavische Neuzugänge auf dem hauseigenen Label - gastiert ‚Cirkus Haldern’ in sympathischen Clubs in Leipzig, Berlin, Wien, Erlangen, Heidelberg. Endstation der Reise ist das Jugendheim in Haldern.

Tickets für die Show im Halderner Jugendheim am 19. April sind in unserem Onlineshop erhältlich.




26. Haldern Pop Festival
13. bis 15. August 2009

Kartenvorverkauf ab 1.11.2008

Nach dem Festival ist vor dem Festival

5 Euro ins Phrasenschwein und nochmal 5 macht 10.

Gestern las man in einer großen deutschen Tageszeitung „Klinsmann verliert Hoeneß als Partner“ und als Bildunterzeile “Vor der Trennung: Jürgen Klinsmann u. Uli Hoeneß“, um dann weiter unten im Kleingedruckten zu erfahren, dass Herr Hoeneß, wie bereits seit längerem besprochen, 2009 das Amt des Präsidenten übernehmen wird.

Jetzt muss man wissen, dass dieses hier ein echter Schalker schreibt, dem so etwas eigentlich egal sein sollte. Interessant ist aber, dass gestern der Chefredakteur dieser besagten TZ auf einem Verlagssymposium von Tageszeitungen darüber philosophierte, dass Qualität und Exklusivität den medialen Vorsprung kennzeichnen und Emotionalität in diesem Geschäft noch ein stark vernachlässigtes Kriterium seriöser und erfolgreicher Berichterstattung sei.

Die oben zitierte Headline ist vielleicht der beste Beweis dieses zum Boulevard mutierenden Blattes und der journalistischen Schule seines Chefredakteurs“.

Gerne lesen wir leidenschaftliche Artikel von begeisterten Feuilletonisten oder fundierten Verrisse von kompetenten Kritikern, aber es ist immer gefährlich, Stimmungen tendenziell zu inszenieren, zu leiten oder so dermaßen platt zu polarisieren. “Dann könnte man auch bei Verkehrsunfällen Bratwurst an Gaffer verkaufen, weil die Nachfrage gesicherte Arbeitsplätze schafft.“ Die Dinge liegen so nah beieinander, dass diese maßlose Interpretation von Wahrheit und Ware keinem Wurst sein kann. Ich darf unterstellen, dass es taktisches Kalkül ist, wenn die Überschrift schon Informationen suggeriert, die sich für viele nie mehr sachlich auflösen.

Warum erzählen wir das? Vielleicht, weil wir uns emotional erst einmal erden mussten, um das diesjährige Festival aus gebotenem zeitlichem Abstand Revue passieren lassen können - und euch dennoch auf einen sehr subjektiven Bericht vorzubereiten. Das 25. Haldern Pop liegt nun mehr als anderthalb Monate hinter uns. Vieles wurde bereits geschrieben und abgebildet. Die Besucher wurden zu Datenträgern und jeder nahm seine kleine Geschichte am Sonntag mit nach Hause, zu anderen Festivals oder mit in den Urlaub.

Die Dinge zwischen den authentischen Abbildungen hatten Zeit zur persönlichen Gärung, manches wurde Essig, anderes Champagner - und nun unsere Version dieses wunderbaren Wochenendes Anfang August, und wie es dazu kam.

„Die Dinge zwischen den authentischen Abbildungen hatten Zeit zur persönlichen Gärung, manches wurde Essig, anderes Champagner ...“

Am Anfang war das Motto: „ich glaube, Ich kenne jemanden, der das weiß.“ Interpretation und Spekulation waren Tür und Tor geöffnet und auf unserer Homepage wurde schwadroniert, dass sich die Balken bogen. Die Idee basierte auf Vertrauen zwischen dem Festival und seinen Besuchern, ein Vertrauen, das über viele Jahre gewachsen ist und sich zu einem entscheidenden Qualitätsmerkmal entwickelte. Künstler wissen um die Aufmerksamkeit aller Beteiligten und genießen diesen „musikalischen Kurort“ außerhalb des von ökonomisch dominierten Zeitplänen und Rastlosigkeit dominierten Pop - Zirkusses.

Mit der „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ betraten wir ungewöhnliches Terrain, drehten Filme, dramatisierten Bestätigungen von Künstlern und ließen Interessierte an der Spannung im Vorfeld eines Festival sehr konzentriert teilhaben. Unser Kommunikationsfokus auf der, zugegeben bescheidenen interaktiven Haldern Pop Plattform im Netz, erzeugte Stimmungen, die in ausführlichen Besprechungen durch Stammtischbesucher diskutiert wurden. „Virales Marketing“ ließ Neuigkeiten Berge rauf und runter fließen, auf andere Seiten schwappen und schließlich meldete pitchfork media: „... each and every year for the last 24, and as you can imagine, they're not about to go changing things for their silver anniversary. So, in celebration of 25 years of Haldern Pop, they?re bringing in the big guns, with the likes of The Flaming Lips, Iron & Wine, The National, Okkervil River, Fleet Foxes, Dirty Projectors.“

Ein schönes Zitat einer westfälischen Tageszeitung sprach im ungefähren Wortlaut von: „Wenn wir nicht wüssten, in welchen guten Händen sich dieses Festival befindet, sollte man es unter Denkmalschutz stellen.“ Na klar lesen wir so etwas gerne, genießen diese Zitate und freuen uns auf weitere. „Uns motivieren Liebe, Lob & Gesang und natürlich Geld, das wir brauchen, um überhaupt mitzuspielen, um konkurrenzfähig sein zu können.“

„Uns motivieren Liebe, Lob & Gesang und natürlich Geld, das wir brauchen, um überhaupt mitzuspielen, um konkurrenzfähig sein zu können.“

Haldern funktioniert nicht ohne Geld, es wäre eine Illusion zu glauben, dass dieses internationale Tauschmedium wegzuschmusen wäre. Uns freuten die vielen Glückwünsche zum Festival, sowie das wunderbare Kränzen des St.Marien Pflegeheims und des SV Haldern, das mit Hilfe der Brauerei Diebels so charmant umgesetzt wurde. Auch wenn wir jetzt privat werden, aber lokaler Zuspruch ist wichtig und wesentlich für uns. Das Melt Festival & Intro brachten einen Kirschbaum vorbei, Brauner Microphones Jamie Lidell, die Brote den vitalsten Hip Hop und der Wetterfrosch besseres Wetter als vorhergesagt.

Als wir Maximo Park bestätigten, waren wir bereits ausverkauft. Dass diese Strategie aufging, verdankten wir Eurem Vertrauen und es löste auch das Motto fantastisch auf.

Der Auftritt der Brote hatte für einige einen faden Beigeschmack. Das Zelt war zu klein für den Andrang. Aber Fettes Brot wollten doch auch nur eine musikalische Gratulation überbringen und wir hatten keinen Einfluss darauf, wo uns dieses Geschenk überreicht werden würde. Die anfängliche Stresssituation vorm Zelt wurde zu den beiden Barden Ronald und Daniel auf der Hauptbühne umgeleitet, um ein Gegenangebot auf dem Hauptplatz zu schaffen und den Druck vom Zelt zu nehmen. Vielen Dank euch beiden, für diese spontane Hilfe. In diesem Jahr gab es eine echte „Schwabenenklave“ in Haldern, ein wunderbarer, hilfreicher Haufen von Freiwilligen und netten "Schwabenkindern", die uns in heiklen Organisationsmomenten bombastisch und vielseitig zu Seite standen.

Das Festivalshirt "Datenträger" ging nach hinten los, interessierte keinen, da man sich nicht als "Kunst" deklarieren lassen wollte. Nun gut, dann gibt?s sie bald sehr günstig im Netz. Uns hatte die Idee der lebendigen "Festplatten", auf denen die individuellen Erlebnissen des Wochenendes, die abgespeicherten Küsschen, Gitarrensoli und ulkigen Anekdoten gespeichert waren, gefallen.

Diese Geschichten bleiben aktiv und zehren von eurer Fantasie. Macht was draus, erzählt sie weiter.

„Als wir Maximo Park bestätigten, waren wir bereits ausverkauft. Dass diese Strategie aufging, verdankten wir Eurem Vertrauen und es löste auch das Motto fantastisch auf.“

Wir wollen über unsere Kommunikationspolitik auch weiterhin mit kleinen Filmen informieren. Es existieren fantastische Aufnahmen aus dem schwer diskutierten Spiegelzelt, *vielleicht eine Entschädigung für* *manche, die in der Schlange warten mussten*, wunderbare Dokumente, die mit der Firma Apple und Brauner Microphones in sehr guter Qualität dokumentiert wurden. Die Diskussion um das Zelt ist so alt wie das Zelt selbst, wahrscheinlich waren diese Spiegelzelte schon vor hundert Jahren nicht groß genug, um amüsierwillen Flamen die Last des Alltags zu versüßen. Dennoch wollen wir an dem Spiegelzelt festhalten, denn so einzigartige Konzerte wie in diesem Jahr entstehen nur in dieser sehr intimen und besonderen Atmosphäre. Es gibt sicherlich Anlass zur Überlegung, dieses Streitpotential abzumildern und mit neuen Konzepten mehr Gelassenheit in diese Idee fließen zu lassen. Daran arbeiten wir, aber für alle, die nicht Zeuge dieser sagenhaften Konzerte werden konnten, wollen wir die magischen Augenblicke nachreichen. Versprochen!

„Irritierte Gesichter ließen sich zu den Klängen der Rattenfänger von Hamburg in Richtung Zelt dirigieren, ...“

Die Kränze hingen, die Konfettikanone war geladen und Linne vertrat unseren Hein als Ansager. Finn und Norman Palm verpasste ich leider Gottes im Stau, aber die Fleet Foxes spielten trotz ihrer geschuldeten technischen Probleme einen prachtvollen Auftritt und ließen das Festival abheben. Schwebender mehrstimmiger Gesang umgarnte ein Wochenende voller Erwartungen und übergab an quirlige, spielfreudige Yeasayer. So müssen die ersten Töne der frühen Talking Heads geklungen haben, als das Kondenswasser von den New Yorker Kellern sich mit dem ertanzten Schweiß der Besucher vermischte. Ein grandioser Start und Wechsel auf die Hauptbühne. Ein 20minütiger Wolkenbruch inthronisierte das musikalische Gewitter der Foals. Beeindruckt beobachtete Wayne Coyne das Treiben dieser aufgedrehten und hyperaktiven Briten. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Die bombastischen Flaming Lips feierten Geburtstag, unseren Geburtstag, mit allem was die Sinne beeindruckt und fulminant umarmt. Nachdem der optische Eindruck verraucht war, brauchte die Musik ihre Zeit, um wieder an Spannung zu gewinnen, vielleicht auch, weil Mr. Coynes Stimme gelitten zu haben schien.
Irritierte Gesichter ließen sich zu den Klängen der Rattenfänger von Hamburg in Richtung Zelt dirigieren, wo sie leider aber keinen Platz mehr fanden. Die einen nahmen es gelassen, die anderen fanden es Scheisse.

Beim nächsten mal anders, versprochen. Trotzdem war dieses Konzert eine Wucht und die blendend gelaunten Norddeutschen rockten geradezu das viel zu kleine Auditorium. Das, was dann aus dem Zelt quoll, ließ auch für draußen Stehende Großartiges erahnen. Der Freitag begann mit den freakigen Dagons aus LA, grob strukturierte Klänge von Gitarre und Sitar, später auch Schlagwerk mit einer sanften, hellen und brüchigen Stimme ... feine Poesie, mit stoischer Umsetzung. Eine hinreißende Shara Worden, als My Brightest Diamond setzte einen ersten Höhepunkt des Tages.

„Mit Bernd Begemann setzten wir alle Zeitpläne außer Kraft ...“

Diese Lieder, diese Stimme, klar, eindeutig und bezaubernd. Klaus Fiehe naschte vom frühen Glück des Tages. Mit Bernd Begemann setzten wir alle Zeitpläne außer Kraft und bekamen diese Dosis Unterhaltung, die man mag, wenn gescheitelt und gescheit sich respektieren. Es braucht nur einen Bernd und keine Band, alles weitere fließt wie das Wasser von Köln nach Rees. Er kam zu uns, weil er es versprochen hatte. Vielen Dank.

Auf der Hauptbühne überraschten soviel Zuschauer die Kilians, dass sie außer sich waren vor Freude und spielten beherzt und glanzvoll auf. Das gab es noch nie, dass so früh so viele Gäste den Hauptplatz so gut füllten und die Band aus Dinslaken feierten. So etwas freut auch uns, Danke dafür. Es wurde dunkel, Himmel und Hemden kündigten Regen und *New Wave an.* Die vier blutjungen Briten meisterten ihre Deutschland-Premiere druckvoll, flächig und in Erinnerung bleibend. Der darauf folgende Jack Penate rockte erfrischend dem Regen entgegen und zauberte willensstark gute Laune auf das feuchte Areal. Dieser Auftritt überraschte mich persönlich ganz besonders, da die Band und er sich mit vollem Einsatz den Umständen widersetzten. Das war beherzt und ansteckend.
Mit der darauf folgenden Joan as Police Woman kam auch die Sonne zurück und in gut sortierter Dreierbesetzung und mit mehrstimmigem Gesang verstand es die Band, eine dichte, druckvolle und klanglich brilliante Stimmung auf dem Platz auszubreiten. Hier rockt nicht das Klischee, hier schwärmen musikalische Tiefe und perfektes Zusammenspiel. Ihr erinnert euch: ganz subjektiv!

Nach Joan kam die große Premiere für das Festival, 6 Stunden Live im Fernsehen vom alten Reitplatz. Hier sei es gesagt, ein alter Traum, der sich in den beginnenden Achtzigern festsetzte. Damals starteten die Rockpalast Loreley Festivals und vieles, was wir dort erlebten, wollten wir auch irgendwann in Haldern. Klingt vermessen, aber so war es. Diese Festivals mit der Erlaubnis zum Feuer machen, dem Auto neben dem Zelt, erstklassigen Bands auf dem Felsen und dabei alles überschaubar und spannend inszeniert. Unvergessen der Moment, als Eric Burdon Wolfgang Niedecken bei der abschließenden Session vom Mikrofon befreite, wofür er selber sich vom Dosenbier und einer Frau lossagte. Ergreifend der Durchbruch von U2 in Europa und natürlich wusste jeder, dass hier Millionen in Europa vor den Fernsehen saßen. Wir sind da nun wesentlich bescheidender, U2 ist bereits bekannt und die Editors wollen es noch werden.
Keine Ahnung, ob das einer hier versteht, aber für uns schon ein besonderer Moment und es war uns egal wie viele Leute vor 1Festival saßen. Aber Countdown und Technik waren ähnlich.

„Unvergessen der Moment, als Eric Burdon Wolfgang Niedecken bei der abschließenden Session vom Mikrofon befreite, ...“

Die totgesagten Kula Shaker bliesen zum Retro Appell und viele „Jünger“ verfielen dem immer noch vitalen Sound der vier Briten. Die genossen jede Sekunde dieser fremden Aufmerksamkeit und spielten mit. Guillemots, da wird mein Herz schwach - sie werden es noch allen Kritikern zeigen und ihr Triumph ist gewiss, wenn man Geduld besitzt. Dieser Auftritt deutet bereits an, welche großartige Band sich hier manchmal auch versteckt aber ihnen gehört die Zukunft.
Der Ausfall der PA bei der letzten Nummer ist so kurios wie ihre Zu/Ab/Zusage in diesem Jahr, nur Schuld hatten sie keine. Als die Editors ihr Monitorpult anschlossen, benutzten Sie einen falsch verschraubten Stecker, der den FI-Schalter der PA rausschmiß und womit der Frontton ausfiel. Die Band bekam es erst gar nicht mit und im Fernsehen war auch alles OK. Lediglich wir vor Ort litten mit den vier Briten. Fairerweise sei gesagt, dass der Stecker aus unserem Arsenal stammte, sodass die Editors auch keine Schuld traf. So etwas passiert und die Band nahm es mit Humor.

Eine merklich vom vielen Touren gezeichnete Kate Nash begann einen nervösen Auftritt und das Publikum sollte das lodernde Staffelholz aus dem Spiegelzeltauftritt des vergangen Jahres nicht übernehmen wollen. Die durch ihren schnellen Erfolg aufgebaute Spannung mündete nicht in dem erwarteten Hitfeuerwerk, und wenn man ehrlich ist, auch bei einer Platte nicht erwarten konnte. Dramaturgisch verstrickte sich der britische Shootingstar gewaltig und fand erst im letzten Drittel zur größeren Kunst. Da hatte man aber kein richtiges Ohr mehr für die Dame. Auch wenn sich jetzt einige die Haare raufen, das Ende war prima. Schade. Im Zelt schloss ein alter Stammgast vom Festival seine Gitarre an, erfüllte sich einen lang gehegten Traum und spielte einen energischen, leidenschaftlichen und hervorragenden Auftritt. Gisbert zu Knyphausen kannte das Festival bereits als Besucher und freute sich, mit Band wieder zu kommen, alle seine Lieder ins Auditorium zu schleudern und enthusiastische Reaktionen zurück zu bekommen. Es ist nicht vermessen, von einem sehr besonderen Moment zu sprechen.

„Das dritte Album könnte sie dank, Brian Eno oder Nigel Godrich in die Sphären der ganz Großen katapultieren.“

Alles ist gerichtet und keiner in Australien, die besten Voraussetzungen dass es stattfinden kann. Die Editors nutzten die bombastischen Bedingungen und spielen das „kleine Basislager“ der großen Arenen, sie rocken mit Pathos und gekonnter Inszenierung. Das dritte Album könnte sie dank, Brian Eno oder Nigel Godrich in die Sphären der ganz Großen katapultieren. Mehr Balladen, mehr Ruhe, mehr Kontrast, mehr Umfang und vor allem mehr Klavier werden die kommende Platte transparenter und erfolgreicher werden lassen. Es war ein glorreicher Abschluss eines guten Tages.

Lykke Li wickelte mit indianischem Tanz und himmlischer Stimme, rhythmischen Gewittern und Kaskaden ein sehr gespanntes Publikum um den Finger. So eindrucksvoll kamen selten Schweden ohne Schiffe und Helme an den Niederrhein. Nach diesem Auftritt überrannte man unseren Verkaufsstand um ihre CD zu erwerben. Haldernrekord! Loney, Dear und Gisbert durften live im umfunktionierten Richterturm des Reit- und Fahrvereins St. Georg Haldern zum 1Festival Studio ein Live-Ständchen spielen, improvisiert und charmant. Loney, Dear bauten für ihr viertes Konzert in zwei Jahren in Haldern ihre Instrumente auf und ich behaupte jetzt einfach, dass dieser Auftritt einer der besten und emotionalsten wurde, die dieses Festival je erleben durfte. Der Glaube an diese vier Schweden wurde durch gänzlichen Misserfolg in Deutschland nie erschüttert.
Die Managerin von Final Fantasy verdrückte einige Tränen vor Ergriffenheit und kommentierte die 45 Minuten als größte musikalische Überraschung der letzten Jahre: hinreißende Dramaturgen mit einfachen Liedern, deren rhythmische Elemente durch Harmonien getrieben werden. Arcade & Sebastian oder Belle & Fire! Nach diesem unaufgeregten Auftritt holten uns Bohren und der Club of Gore wieder runter und schickten uns entschleunigt und atomisiert ins „warme“ Zelt. Sie erklärten uns Grundsätzliches und vor allem, wo das alles her kommt - die Kraft der Stille und der Kontinuität. Gute Nacht.

Bei unserem letzten Film sollte Steven mit der Kamera den Weg mit dem Fahrrad zu Bauer Josef im Wald filmen, dieser Weg ist für uns ein oft gefahrener, wenn man Spargel und Kartoffeln mag. Leider versagte der Akku auf halber Strecke und bei Sichtung der ersten Hälfte viel mir auf, dass mein Bruder Max ihm zufällig im Wald begegnet war. Aus diesem Zufall strickten wir dann die Bekanntgabe Maximo Park, weil dieser Wald vor 200 Jahren auch wirklich mal ein Park war. Wir luden den Akku nicht mehr und schnitten das, was wir hatten. Nur so am Rande, aber dennoch unterhaltsam für Leute, die Steven und Max kennen.

Der Tag begann um acht und sollte kaum Regen mit sich bringen, was gut gelaunte „Aktionäre“ frühzeitig aufs Festivalgelände spülte. Bereits um 9 Uhr wurde der Platz gesäubert und verkaterte Bandtechniker begutachteten die Bühne. Greg Dulli wollte zu allererst das Spiegelzelt sehen, da vor zwei Jahren sein Freund Ed Harcourt hier ein tolles Konzert gegeben hatte. Das hatte er gesehen und genau deswegen wollte er mit den Gutter Twins auch hier spielen. Beim Gang über das Gelände erzählte ein wunderbar gelaunter Herr Dully, wie gern er diese kleinen rummeligen Orte bespielt und erwärmte sich herzlich für den Duft aus der Cateringküche. Am Abend ärgerten sich einige über die begrenzte Kapazität des Gutter Twins Auftritts, nun kennt ihr den Grund.

„Wir danken dem See und seinem vitalisierenden Entenurin.“

Jumbo Jet eröffneten auf der Hauptbühne und zwar so unbekümmert, kräftig und voller Lust und Laune, dass es richtig Freude und Leute brachte. Im Anschluß rockten Mintzkov aus Belgien und der Platz füllte sich merklich. Diese stark an dEUS erinnernde Stimme sorgt für den ersten „Pop-Schwips“. Die Verpflichtung der Dodos aus San Francisco war nicht einfach. Wir schlossen uns mit dem Way out West in Schweden und dem Oya in Norwegen zusammen und ließen die Band einfliegen. Die Band war heiß und viele weitere Konzerte in Europa sollten folgen.

Als unser Shuttleservice die Band in Düsseldorf abholte, stellte man auf dem Rückweg, sprich am Oberhausen Kreuz fest, dass man am Flughafen fälschlicherweise eine kanadische Folkband eingepackt hatte, die eigentlich im Sauerland auftreten sollte. Kurzerhand retour und die Richtigen eingeladen. Sowas passiert, wenn man neu dabei ist. Diese Geschichte hat das Zeug, eingerahmt zu werden.

Pünktlich auf der Bühne schufen die drei Amerikaner ein musikalisches Bild, wie ein gewebter Teppich aus Posaune, Trommeln, Gesang und akustischer Gitarre. Bunt und leuchtend wie Afrika und intensiv wie der Kaukasus. Keine Ahnung, ob man da was denken oder die Handbremse lösen soll, aber vielleicht mal Geld für das Taxi einstecken, das einen nachher wieder nach Hause bringt. The Heavy traten ohne Keyboaderin an und packten die schmutzigen Gitarren aus. Wie korinthische Säulen umsäumten Bass und Gitarre den Derwisch am Mikro. Das war fettig und genau das wollte man an einem verkaterten Samstag: Befreienden Zeppelin-Sound mit dem Soulappeal unbekümmerter Herren aus Bristol. Man fuhr mitten auf der Straße, Strafmandate wurden dankend abgeheftet. Frech und kalorienstark ging man seiner Mission nach und überzeugte den einen oder anderen zweifelnden Jünger. Herzlich Willkommen.

Wenn einer alleine mit Stimme und Gitarre ein Publikum so nah bei der Stange hält, dann muss er A. eine gute Stimme haben und B. mit der Gitarre erzählen können.

Die übermüdetetn Okkervill River sprangen nach 14stündiger Fahrt von Göteborg kommend erstmal in den See, um dann Haldern im Handstreich zu nehmen. „Wir danken dem See und seinem vitalisierenden Entenurin.“ Okkervill River ließen keinen Stein auf dem anderen und begeisterten alles und jeden. Grandios und herzzerreißend war dieser Auftritt, in die Vitrine mit ihm und allen weiter sagen, sie sollen nie wieder was anders tun als zu musizieren. Kauft ihre Platten, geht zu den Konzerten, das sichert Ihre Rente und eure Unterhaltung. Entschuldigung, ich bin heute noch sprachlos.

Fink (der aus UK), ein ehemaliger Dub DJ aus Brighton, tauschte den Plattenteller gegen eine akustische Gitarre, überzeugte einen Bassisten und Trommler von seiner Idee und „organisierte“ seine Musik. Die 45 Minuten im Zelt waren eines der beeindruckensten Konzerte, die das Haldern Pop Festival in diesem Jahr zu bieten hatte. Das Holz seiner Gitarre wurde mit Sicherheit bei Vollmond geschlagen und im Schaltjahr verleimt. Mucksmäuschenstill verfolgte man die kraftvollen Geschichten. „Blueberry Pancake“, ein unverdorbenes Stück Musik - intensiv und rhythmisch.

„Kauft ihre Platten, geht zu den Konzerten, das sichert Ihre Rente und eure Unterhaltung.“

Im April diesen Jahres traf ich durch Zufall den Trommler von Jamie Lidell im Londoner Columbia Hotel, wo er mich nach einer Zigarette fragte. Wir kamen ins Gespräch und er sprach unter anderem davon, das Jamie auf der Suche nach einem Studiogesangsmikrofon sei, was mich natürlich hellhörig werden ließ. Heute spielt er für eben dieses ein Konzert, denn unser Partner Dirk Brauner baut so etwas, und auch sehr gut, wie Herr Lidell fand. Dieses ungewöhnliche Geschäft erfreut nun viele, die Steuer ist gezahlt und das Konzert bot die Abwechslung, die man uns nicht zutraute.
Alamo Race Track aus Amsterdam boten im Zelt Humor, staubige Lieder und palettenweise Melodien zum Mitsummen. Sie strahlen eine spielerische Sicherheit und Leichtfertigkeit aus, die von großem Vertrauen untereinander zeugt.
Eine beseelte Stimmung legt sich auf den Platz und das iPhone fällt wieder auf Platz 2 der Streichelcharts zurück. Eine wundersame Zufriedenheit greift um sich, und auf der Bühne werden mannigfaltige Instrumente installiert.

Iron & Wine spielen einen stillen, eindringlichen Auftritt. Auf eine polyphone und an Leichtigkeit kaum zu übertreffende Grundierung pinselt Mr. Beam seine schönen Lieder und seine Musiker genießen die Freiheiten der Improvisation wie Kinder die Pause zwischen Mathe und Chemie. Zu diesem Zeitpunkt und in dieser Erhabenheit glanzvoll und wie erhofft, passend. Einige glauben einem Mucker-Exzess aufgesessen zu sein und vermissten die schlichte Eindringlichkeit seiner Frühwerke. Beides hat was und dieses wollten wir.

„Ein Finale von sich auftürmenden Gitarren und implodierendem Schlagwerk. Ein in sich gekehrter Sänger läßt kaum teilhaben an seinem Vortrag, vielmehr komprimiert sich sein Gesang wie durch einen Flaschenhals konzentriert, so eindrucksvoll wie der oberflächlich fehlerhafte Strich eines späten Picasso.“

Wie gesagt, Greg Dully wünschte sich diesen Ort und Zeitpunkt für den Auftritt der Gutter Twins und seine Idee sollte auf goldenen Boden fallen. Ungewöhnlich heftig für dieses liebliche Zelt rockte das Urgestein aus den USA und fand aber genau die Temperatur von Unterhaltung und das Publikum das, was es suchte. Druckvoll, klar und manchmal finster verletzlich. Ein gelungenes Experiment von Extase und fein gesponnener Zerbrechlichkeit.

The National. Vor unserem geistigen Auge wurde diese Konzert bereits des Öfteren gespielt. Staunende Menschen und taumelnde Musiker, die ein erledigtes und überaschtes Publikum zurück lassen, ganz fertig von den Tönen und Rhythmen, fein verwoben zu großer überwältigter Schönheit. Ein Finale von sich auftürmenden Gitarren und implodierendem Schlagwerk. Ein in sich gekehrter Sänger läßt kaum teilhaben an seinem Vortrag, vielmehr komprimiert sich sein Gesang wie durch einen Flaschenhals konzentriert, so eindrucksvoll wie der oberflächlich fehlerhafte Strich eines späten Picasso. Hier bahnen sich Kraft und Ausdruck ihren Weg ohne mit dem schnöden Effekt zu kokettieren. The National, die wohl interessantes zeitgenössische Band der Stunde, die es schaffte, durch Klang und Dramaturgie eine Transparenz zu vergegenwärtigen, wo andere neues Papier hervor holen würden. Kein Komma zuviel, kein Schlag zu wenig um eindrucksvoll und hinreißend unterwegs zu sein.

Ja, es war wie wir gehofft haben - großartig und wahnsinnig gut, alles traf ein und wir waren müde von Zufriedenheit. Es war schwer nach diesem Auftritt nochmals die Aufmerksamkeit eines gesättigten Publikums zu erhaschen. Maximo Park, die Band schlechthin mit Konsensqualitäten und Hits am laufenden Band, führte das Publikum nochmal zusammen. Der charmante Sänger Paul Smith und seine Band trugen der Erwartung Rechnung und ließen keinen Wunsch offen. Aber es war keine Überraschung, es war nicht vom anderen Stern, es war ein dankender Abschluss.

Im Zelt sang ein relativ junger Mensch mit umfassender Geschichte Lieder von Erlebtem. Scott Matthew genießt die Intimität des Spiegelzeltes, um nochmal auszuholen und sehr tief einzudringen. Gewaltig nah und intensiv führt er den Bogen nochmal in Höhen denen wir gerade alle entstiegen waren. Sein Falsett ist kraftvoll, zärtlich und gekonnt.
Olafur Arnalds beschließt ein Festival, dessen Ziel es immer war, Menschen zu begeistern und ihnen auf dem Weg von der Struktur zu den Liedern Anregungen zu geben. Dem Diktat des physischen Rhythmus zu entsagen und die unaufdringliche Schönheit für sich zu entdecken. Das Spiel von Laut und Leise und den sich daraus entwickelnden Mustern und Symmetrien bis hin zu vertrauten Momenten, Hamonien in Abhängigkeit zu Zeit, Ort und nahe stehender Menschen.
Haldern Pop 2008 war das Festival, das wir uns erhofft hatten. Wir sind tief zufrieden und freuen uns auf das kommende Festival wie kleine Kinder auf Weihnachten. Solange dieses Gefühl in uns steckt, machen wir uns auch keine Sorgen, wie es weiter geht. SR/9/08

„Beim Herumspazieren auf dem Haldern Pop wird man sich unwillkürlich fragen, warum kein einziges niederländisches Popfestival mit einem so beeindruckenden Programm so einen kleinen Maßstab beibehält. So klein wie Haldern war Lowlands nur in seinem allerersten Jahr. Aber lasst uns nicht nörgeln. Der Durchschnittsniederländer ist schneller in Haldern als der durchschnittliche Deutsche. So betrachtet, gehört Haldern Pop doch auch ein bisschen uns.“
de Volkskrant/August 2008

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